Horner Heerstraße

 

Adressbücher (Zum Vergrößern bitte Doppelklicken)
1936 1939

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Luftaufnahme aus dem Jahre 1920, links "Wätjens Schloss"

Flurgeschichtlich Verlängerung der Vahrer Straße, 1816-1819 von der Stadt ausgebaut. Bis 1909 fließt das Vahrster Fleet (Grenze zwischen den ehemaligen Feldmarken Vahr und Horn) auf der Kirchseite der Heerstraße, heute unterirdisch kanalisiert.

 

Ostseite (Adressbuch 1914 unter Vahr) 

Marcusallee>>>>

3/5 4 Doppelhäuser 1983/84 von Kurt Zech errichtet

7/9  Michaelsen, Generalkonsul (1914), Tewes, Rudolf (nach 45)

 

11/13 Landgut Focke/Fritze: Fritze (1914), Allmers, Lane Vizekonsul, Nebelthau Kaufm, Ziems, Kaufm (1937),  ab 1952 C. Borgward, 2005 verkauft und Nutzung als Geschäftshaus


1860 (34), 1981

Bandelstraße >>>>

15e Pukalla Kfm (1937)

17 1904/05 Als Mädchenwaisenhaus von Gildemeister und Schinkel erbaut. 1928 an den Staat verkauft und als Grundschule genutzt, (Heinatz, Vorsteher 1914), jetzt Schule an der Horner Heerstraße

Nebengebäude: Schriefer (Bauernhof)

19 1870 vom Ratsapotheker Carl Bernhard Keyser als Wohnhaus und Zweigstelle erbaut und 1920 der Stiftung Mädchenwaisenhaus vermacht (34)
            Gerdes, Hermann (Konsul1914),
            1928 von der Stiftung Mädchenwaisenhaus bezogen

21 Erbaut von den Architekten Runge und Scotland für E. J. Vaßmer,   (Kaufmann 1914), Vaßmer, J. und Vaßmer, H. (Börsenmakler und Tabakkaufmann 1937)
1962 verkauft an die die Stiftung Mädchenwaisenhaus (Kinderheim "Alten Eichen")

23 Villa

1913 erbaut von Bergfeld, Wwe, Bergfeld, Rudolf Gartenarchitekt (1914), Baunbach, Oberkontrolleur der Br. Straßenbahn, verkauft an Admiral Wilhelm Souchon, "Dienstwohnung" von  Keitel, Generalmajor Strauß; (1936) und Graf v. Sponeck (1939),
Im Keller Jungmädel, Geheimpolizei ?, teilweise bewacht
Nach dem Kriege Finanzamt und  Bundesvermögensverwaltung (bis Ende der 90er)
Bis 2008 Sitz der  Apollon Stiftung. Nach der Insolvenz der Apollon-Stiftung wird das Haus im Oktober 2009 versteigert (Bericht)

Ronzelenstraße>>>>>

 

29 Straßenbahndepot heute Kaufhaus Lestra
Ehemals Pastorei mit strohgedecktem Pfarrhaus, (BN 8.7.34) auf Vahrer Boden, verkauft an die Pferdebahn
Oktober1969 Abriss des Straßenbahndepots (Zeitungsbericht),  die BSAG baut auf dem Gelände einen Supermarkt, der an die Firma LESTRA vermietet werden soll. (Zeitungsbericht)
Oktober 1970 Eröffnung des Supermarktes LESTRA (Zeitungsbericht). Unter dem Motto "Hurraaa, wir starten ..!" erscheint die erste Werbung. (Anzeige in der Ostbremer Rundschau)

 
Straßenbahndepot (um 1936), Bushalle 1967 (Foto: Freunde der Bremer Straßenbahn), Abriss 1969 (Foto: Ladberg), Lestra 1984

April 1972 die letzte "alte" Linie 4 fährt zwischen Horn und Innenstadt (Zeitungsbericht)

31 St-Pauli Gaststätte 1975 abgerissen, heute Lestra-Parkplatz


Postkarte um 1900, von 1945-1949 Funk-Theater von Radio Bremen, Lichtspieltheater Camera (Foto 60er, Ahlers), Bau des Parkdecks 1998

Westseite