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Jugendhaus Horn-Lehe
Jugendfreizeitheim an der Curiestraße
Im Mai 1974 wurde als Vorläufer für ein
geplantes Jugendhaus eine 130 m² große Baracke eröffnet um den
Jugendlichen des Leher Feldes betreute Aufenthaltsmöglichkeiten zu bieten.
Der anschließend errichtete Bau des Jugendhauses wurde 1976 eingeweiht.
Die ehemalige Mitarbeiterin Sigrid König erinnerte sich: „Das Haus wurde
uns feierlich übergeben mit all den Mängeln eines halbfertigen Neubaus.
Bauschutt, frische Farbe, keine befestigten Zuwegungen – aber mit vielen
guten Wünschen.“
Betreut wurde das Freizeitheim von drei hauptamtlichen Mitarbeitern und
weiteren Honorarkräften.
Die Mitarbeiter boten den Kindern und Jugendlichen eine Mischung aus
offener Jugendarbeit und Gruppenangeboten an. Zur Lehrstellensuche und
Berufswahl wurde in Zusammenarbeit mit den Schulzentren in Horn-Lehe das
Projekt "Berufsfeldorientierte Hauptschülerarbeit" entwickelt. Vor dem
Hintergrund steigender Jugendarbeitslosigkleit wurden das
Arbeitslosenfrühstück und die Arbeitslosenberatung eingeführt. Der neu
gegründete gemeinnützige Verein „Lichtblick“ bot als
Beschäftigungsinitiative den Jugendlichen eine Perspektive.
Nachbarschaftshilfen, kleine Reparaturen und die Instandsetzung von alten
Fahrrädern boten Qualifizierungsmöglichkeiten. Zur Stärkung der
Verantwortlichkeit und des Selbstvertrauens und um den Jugendlichen
Kenntnisse in der Metallbearbeitung zu vermitteln, wurde in Kooperation
mit der Universität Bremen ein Windgenerator gebaut, der in Nicaragua
aufgestellt wurde.
Die Mitarbeiter organisierten Diskussionsabende zu den aktuellen
politischenThemen. Gemeinsam fuhren Mitarbeiter und Jugendliche nach Bonn,
Hamburg und Bremerhaven, um gegen den NATO-Doppelbeschluss und die
Stationierung von Atomraketen zu demonstrieren. An den Wochenenden und in
den Ferien wurden Freizeitfahrten in die nähere Umgebung, sowie in das
europäische Ausland angeboten.
In der Nacht zum 10.6.2001 brannte das Jugendhaus durch Brandstiftung ab.
2003 wurde den Jugendlichen als Übergangslösung ein Container angeboten.
Ein unter Einbeziehung der Jugendlichen an gleicher Stelle geplanter 1,6
Millionen Euro teurer Neubau wurde im Oktober 2005 von Sozialsenatorin
Karin Röpke und Sportsenator Thomas Röwekamp eröffnet.
Das zuvor vom Sozialressort geführte Haus ging an eine Trägergemeinschaft
von TV Eiche Horn, St. Petri Kinderheim und Stiftung Alten Eichen über
(2010?).
Nach der Insolvenz von Petri-Eichen wird des Jugendhaus im Januar 2026 vom
DRK-Kreisverband Bremen übernommen.
1975
Leher Feld bekommt Jugendfreizeitheim (WK 5.9.)
1976
Einweihung: Die ehemalige Mitarbeiterin Sigrid König erinnerte
sich: „Das Haus wurde uns feierlich übergeben mit all den Mängeln eines
halbfertigen Neubaus. Bauschutt, frische Farbe, keine befestigten
Zuwegungen – aber mit vielen guten Wünschen.“Freizeitheim fehlt Personal (WK 13.8.)
In drei Freizeitheimen wird Mitbestimmung erprobt (WK 1.9.)
1. September Eröffnung durch Senator Walter Franke (WK 11.9.)
1977
Beirat bemängelt nach Beschädigungen mangelnden Brandschutz und
fordert Besetzung der vakanten 3. Sozialarbeiterstelle (WK 13.5.)
1982
Jugendliche besetzen das Freizeitheim und fordern mehr Betreuer und
Sicherstellung der Finanzen (WK 28.6.)
1994
Neuer Name für das Freizi gesucht (WK 27.12.)
1995
Im Freizi sollen Hip-Hop-Konzerte angeboten werden (WK 31.1.)
Konzept für sechs Konzerte mit 15 Bands (WK 25.7.)
1997
Brandstiftung im Freizi (WK 20.12.)
2001
11. Juni: Das Freizi brennt bis auf die Grundmauern und die Mehrzweckhalle
ab.
Horn-Leher Jugendliche suchen vorläufige Bleibe (2.7.)
2006
Noch keine Entscheidung zur Trägerschaft (StK 19.1.)
Weiterhin keine Entscheidung über Trägerschaft (StK 26.1.)
Ab Januar weniger Betreuungszeiten vorgesehen (StK 16.11.)
2008
Beirat fordert Einrichtung von Hortplätzen in Freizeitheim (StK 28.4.)
2010
Erneute Brandstiftung im Jugendhaus (StK 10.6.)
LOS-Mittel werden gestrichen (StK 11.11.)
2012
Freizi erhält neue Tischtennisplatte im Außenbereich (StK
13.2.)
Müttercafé hat sich bewährt (7.5.)
Sportpark wird eingeweiht (WR8.7.)
2014
Neuer Fitnessparcours eröffnet (StK 11.12.)
2015
Teilnahme am Klimaschutzprojekt "ener:freizi" (StK 18.4.2016)
300 Besucher beim 7. Sommerfest (StK 27.7.)
Jugendhaus stößt durch Zulauf von Flüchtlingen an seine Grenzen (StK
9.11.)
Viele Flüchtlinge aus der benachbarten Turnhalle nutzen die Einrichtung (StK
3.12.)
2016
Beirat fordert Sanierung des Jugendhauses (WR 21.2.)
8. Sommerfest vom 23.6. - 1.7.
Schäden am Jugendhaus sollen erst 2017 behoben werden. (StK 5.9.)
Jugendhaus gibt 16000 Euro für Integrationsangebote aus (StK 27.10.)
2017
Und täglich tropft's durchs Dach (StK 17.7.)
Jugendhaus soll saniert werden (Quartier 6/17, Beilage WR)
Jugendhaus nach Sanierung in neuere Gestalt (StK 18.12.)
2018
Faja nimmt Arbeit im Kopernikusquartier wieder auf (StK 14.5.)
2021
Streetworker und Sozialpädagogen sollen die Beziehungen zu Heranwachsenden
festigen (StK 12.7.)
2023
Sorge um des Jugendhaus: Was passiert wenn Eva Bärwolf in Rente geht? (StK
30.10.)
Begegnungscafé mit Geflüchteten wird fortgesetzt. (WR 2.6.)
2024
Was die Pläne des Sozialressorts für das Jugendhaus bedeuten (StK 29.2.)
Freizi gewinnt Preis beim Wettbewerbern "Ener:Freizi" (StK 23.5..)
Sportausschuss des Beirats fordert den Schlackeplatz in ein
Kunstrasenspielfels umzuwandeln (StK 3.6.)
Petri und Eichen planen Umstrukturierungen (StK 16.9.)
Beirat dringt auf bessere Finanzierung der Jugendarbeit (StK 28.11.)
2025
Petri-Eichen stellt Insolvenzantrag
Beirat fordert Sicherheit für Kinder- und Jugendarbeit (StK 14.7.)
Kein Bock auf Stress Jugendtreff Borgfeld (StK 10.11.)
Frust über chronische Unterfinanzierung (StK 13.11.)
2026
Beirat fordert Bestandsschutz für das Jugendhaus (StK 9.4.)
Jugendhaus unter Führung des DRK (StK 13.4.)
Beirat Borgfeld kämpft um Jugendfreizeitheim (StK 7.5.)
Jugendeinrichtungen bangen um ihre Existenz (WK 9.5.)
Jugendhaus verzichtet auf Vollzeitstelle (StK 16.7.)
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